KI für Maschinenüberwachung.
Nicht mehr Daten. Mehr Verständnis.
Maschinen erzeugen kontinuierlich Zustände, Zähler, Meldungen und Prozesswerte. Klassische Überwachung zeigt diese Daten an. Copass geht einen Schritt weiter: Die lokale industrielle KI ordnet Maschinendaten im Betriebskontext ein, erkennt Veränderungen und macht sie für Menschen verständlich.
Was bedeutet KI-Maschinenüberwachung?
Klassische Maschinenüberwachung zeigt Zustände, Kurven und feste Grenzwerte. Sie ist wertvoll — und reicht oft nicht, wenn es darum geht, Veränderungen im Zusammenhang zu verstehen.
KI-Maschinenüberwachung untersucht Zusammenhänge und wiederkehrende Muster. Copass betrachtet nicht nur einen einzelnen Signalwert: Betriebszustand, zeitlicher Verlauf und weitere Signale liefern den Kontext.
Jede Maschine entwickelt eigenes Wissen, weil Maschinen und Produktionsbedingungen unterschiedlich sind. Copass baut dieses Verständnis Schritt für Schritt auf — ohne zu behaupten, jeden Ausfall vorherzusagen oder zu verhindern.
Vom Maschinensignal zum verständlichen Hinweis
Fünf Schritte, die Copass im Betrieb durchläuft — ohne Black Box.
01
Beobachten
Signale und Zustände im laufenden Betrieb erfassen — schreibgeschützt, ohne Eingriff in die Steuerung.
02
Erinnern
Situationen speichern und mit früheren Beobachtungen vergleichen. Was war in ähnlichem Kontext schon einmal normal?
03
Lernen
Muster erkennen, die zu dieser Maschine gehören — nicht zu einem generischen Durchschnitt.
04
Verstehen
Veränderungen einordnen: harmlos, beobachtenswert oder handlungsrelevant — mit Kontext statt isoliertem Alarm.
05
Informieren
Menschen mit klaren, begründeten Hinweisen erreichen — heute über die Windows-App, perspektivisch direkt im HMI oder in bestehender Software.
Zwei Ebenen, ein Betrieb
Klassische Maschinenüberwachung
- feste Grenzwerte
- isolierte Signalwerte
- Kurven und Statusanzeigen
- gleiche Logik für unterschiedliche Maschinen
- Reaktion nach Alarm oder Fehler
Copass als Verständnisebene
- maschinenspezifisches Lernen
- Signale im Betriebskontext
- erkennbare Veränderungen und Zusammenhänge
- wachsendes Wissen pro Maschine
- begründete Hinweise für Menschen
Lokal statt Cloud
Copass verarbeitet Maschinendaten innerhalb der vorgesehenen lokalen Maschinen- oder Produktionsumgebung — am Maschinenstandort oder im Betriebsnetzwerk.
Es gibt keine Weitergabe sensibler Maschinendaten an ein generisches KI-Modell in der Cloud. Copass greift schreibgeschützt auf Signale zu und sendet keine Steuerungsbefehde.
Produktionswissen und Datensouveränität bleiben beim Betreiber. Die Cognitive Engine lernt vor Ort — für genau diese Maschine.
Wofür die Technologie gedacht ist
- Veränderungen im Maschinenverhalten sichtbar machen
- Wartung und technische Analyse mit Kontext unterstützen
- Qualitätsabweichungen besser einordnen
- Prozessveränderungen nachvollziehbar machen
- Maschinenherstellern eine lokale Cognitive Engine als mögliche OEM-Basis bieten
Für Betreiber und Maschinenhersteller
Maschinenbetreiber
- eigene Anlagen besser verstehen
- technische Teams mit Kontext unterstützen
- reale Produktionsbedingungen für Feldtests bereitstellen
Maschinenhersteller
- maschinenspezifisches Wissen in das eigene Angebot integrieren
- Copass als mögliche OEM-Grundlage evaluieren
- gemeinsam an realen Maschinen entwickeln
Häufige Fragen
Was ist KI-Maschinenüberwachung?
KI-Maschinenüberwachung ordnet Maschinendaten im Betriebskontext ein, erkennt wiederkehrende Muster und macht Veränderungen für Menschen verständlich. Copass geht über die reine Anzeige von Signalen hinaus — ohne klassische Monitoring-Systeme zu ersetzen.
Welche Maschinendaten kann Copass verwenden?
Copass bindet sich schreibgeschützt an Maschinensignale an — heute über OPC UA. Dazu gehören Zustände, Zähler, Meldungen und Prozesswerte, die für die jeweilige Maschine relevant sind. Copass verarbeitet nur die Signale, die für diese Anlage benötigt werden.
Ist Copass eine Predictive-Maintenance-Lösung?
Copass ist nicht ausschließlich auf Predictive Maintenance ausgerichtet. Wartungsunterstützung kann ein Anwendungsfeld sein — das Kernziel ist jedoch, Maschinenverhalten, Veränderungen und Zusammenhänge verständlich zu machen. Copass verspricht keine garantierte Ausfallvermeidung.
Funktioniert Copass ohne Cloud?
Ja. Die Cognitive Engine läuft lokal am Maschinenstandort oder im Betriebsnetzwerk. Für den Kernbetrieb ist keine permanente Cloud-Abhängigkeit vorgesehen — Produktionswissen bleibt im Unternehmen.
Greift Copass in die Maschinensteuerung ein?
Nein. Copass arbeitet read-only: Es liest Signale schreibgeschützt und informiert Menschen. Die Steuerung bleibt in Ihrer Hand — Copass beobachtet, steuert nie.
Muss Copass für jede Maschine neu lernen?
Ja. Jede Maschine entwickelt eigenes Wissen, weil Maschinen und Produktionsbedingungen unterschiedlich sind. Copass erkennt Muster, die zu dieser konkreten Anlage gehören — nicht zu einem generischen Durchschnitt.
Für welche Unternehmen ist Copass gedacht?
Für Maschinenbetreiber, die ihre Anlagen besser verstehen wollen, und für Maschinenhersteller, die Maschinenintelligenz als Entwicklungsaufgabe sehen. Copass ist in Entwicklung — wir suchen erste Testkunden und Entwicklungspartner für Feldtests.
Wie kann man Copass als Testkunde erproben?
Über die Kontaktseite können Sie sich als Testkunde (Betrieb) oder als Hersteller für gemeinsame Entwicklung melden. Wir suchen echte Betriebe mit realen Maschinen — noch keine fertige Produktintegration, aber genau in diese Richtung.