Mehr Signale zu verarbeiten ist für uns nicht das Ziel an sich. Entscheidend ist, dass Copass auch mit wachsender Signalbasis unterscheiden kann, was zusammengehört, was irrelevant ist und in welchem Betriebskontext eine Beobachtung Bedeutung bekommt.

Der aktuelle 48-Signal-Test bestätigt genau diese Richtung: Die Architektur blieb stabil, irrelevante Signale konnten weiterhin abgegrenzt werden und die maschinenspezifische Struktur blieb erhalten. Das ist für uns wichtiger als eine möglichst große Zahl auf einer Folie.

Als nächsten Schritt verdoppeln wir auf 96 Signale. Dabei prüfen wir, ob dieselbe Logik auch unter höherer Signalbreite trägt — ohne die Engine mit maschinenspezifischen Sonderregeln oder einer vorab gepflegten Signalbibliothek zu füttern.

Genau darin liegt der Unterschied zu klassischem Monitoring: Nicht jeder Messpunkt wird einzeln verdrahtet und anschließend über einen Grenzwert bewertet. Copass soll Signale im Kontext einordnen und daraus eine Struktur aufbauen, die zu genau dieser Maschine gehört.

Die Einordnung bleibt wichtig: Das sind interne Tests und Laborszenarien — noch kein Feldtest im Kundenbetrieb. Aber genau so entwickeln wir Copass: erst belastbar im Labor, dann an die echte Maschine.

Nicht mehr Kurven. Mehr Struktur.